DAV-Sektionsabend – Sarek- Der schwedische Nationalpark

Vortragsthema:

Der Sarek-Nationalpark – Wanderungen in Schwedens unberührter Wildnis

von und mit Klaus-Dieter Schübel

 

Die alpine Gebirgslandschaft des Sarek ist ein Nationalpark im schwedischen Teil Lapplands und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe „Laponia“.

Im Sarek gibt es keine festen Unterkünfte und keine markierten Wanderwege. Flüsse und Bäche müssen fast immer ohne Brücken durchquert werden. Eine gute Ausrüstung, die Nutzung der einzigen geeigneten topographischen Karte sowie eine genaue Beobachtung und Interpretation des Wetters sind Voraussetzungen für eine sichere Durchquerung des Sareks.

Klaus-Dieter Schübel, der seit vielen Jahren im Norden Skandinaviens unterwegs ist, nimmt uns mit in diese eindrucksvolle Region. Die Tour beginnt an der Schwedischen Touristenstation „STF Fjällstation Ritsem“ am Nordende des Sees Akkajaure im schwedischen Teil Lapplands. Dieser See ist auch gleichzeitig die nördliche Grenze des Sarek-Nationalparks.

Von Ritsem aus wanderten der Referent und sein Begleiter zwei Tage über den Padjelantaleden zum Einstieg in den Sarek. Sie folgten dann dem Rapadalen, dem Haupttal des Sareks. Es wird durch den Rapaätno, den mit 45 km längsten Fluss des Tals, geprägt. Am Ende seines Weges bildet dieser ein großes Binnendelta, bevor er in den See Laitaure fließt. Die beiden Wanderer überquerten den See mit einem Boot und trafen nun auf den Kungsleden, den längsten und bekanntesten Fernwanderweg Schwedens. Diesem folgten sie in südwestlicher Richtung bis nach Kvikkjokk, einem kleinen, durch seine samische Bevölkerung geprägten Ort. Hier endete ihre Wanderung im Sarek-Nationalpark.

Dieser Vortrag schließt an die bemerkenswerte Präsentation von Frank Block „Der Kungsleden – die letzte Wildnis Europas“ im November 2018 in der Sektion Recklinghausen des DAV an.

Becky´s Kolpinghaus, Herzogwall 38 – 45657 Recklinghausen. Gäste sind wieder herzlich willkommen.

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