jugend – DAV Recklinghausen https://alpenverein-recklinghausen.de Internetauftritt des DAV Sektion Recklinghausen Fri, 26 Jan 2024 19:11:29 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0.2 https://alpenverein-recklinghausen.de/wp-content/uploads/2016/10/cropped-cropped-cropped-cropped-cropped-10683626_418402171640591_5045534529077308248_o-1-32x32.jpg jugend – DAV Recklinghausen https://alpenverein-recklinghausen.de 32 32 Jugend – Hüttentour entlang des Stubaier Höhenwegs https://alpenverein-recklinghausen.de/jugend-huettentour-auf-dem-stubaier-hoehenweg/ Tue, 16 Oct 2018 11:59:02 +0000 https://alpenverein-recklinghausen.de/WP/?p=2962 Am Mittwoch, den 15. August machten sich 10 Mitglieder der Jugendgruppe, inklusive zweier Gäste aus der Sektion Dortmund, abends vom Bochumer Hauptbahnhof auf den Weg nach Österreich. Trotz langen nächtlichen Aufenthalts in München stiegen alle guter Dinge in Innsbruck aus dem Zug. Nachdem dort der Proviant für die Tage und einige Frühstücks gekauft war und alle sich mit einem kleinen Picknick gestärkt hatten, ging es mit dem Bus nach Fulpmes. Dort begann dann zunächst auf Schotter- und Feldwegen, später auch auf schmaleren Wanderwegen der Aufstieg zur Starkenburger Hütte. Nach diesem ersten Geschmack des Bergwanderns waren alle froh, den Nachmittag nach der anstrengenden Anreise und bei gutem Wetter, einem kühlen Getränk und bestem Panorama zu entspannen. Das Wetter, die Getränke und das Panorama haben sich die ganze Tour über gehalten.

Am nächsten Morgen ging es zunächst zum Seejöchl, dort teilte sich die Gruppe auf. Eine Hälfte bestieg über Geröll und Blockkletterei die Schlicker Seespitze, die andere den etwas niedrigeren Gamskogel. Während der Etappe konnte dann der Übergang von den dolomitenähnlichen Kalkkögeln zum Granit des Stubaier Hauptkamms bewundert werden. An der Franz-Senn-Hütte kamen dann alle im riesigen Bettenlager wieder zusammen.
Von dort ging es nach einer kurzen Etappe, bei denen die ersten großen Blasenprobleme auftraten, zur Neuen Regensburger Hütte. Obwohl sich diese im Umbau befindet, war sie eine der urigsten der Tour. Nach einem optionalen Abstecher zur östlichen Knotenspitze, der erste mögliche 3000er mit atemberaubender Kulisse, waren alle froh über den angenehm warmen, hauseigenen Badesee und das einzige 3gängige Abendessen. Die Kartoffelsuppe hat uns alle so begeistert, dass noch eine zweite große Schüssel hermusste.

Dann ging es zum ersten Mal in ein von Gletschern umgebenes Gebiet mit viel Geröll. Bevor die touristisch überlaufene Dresdener Hütte erreicht wurde, gab es das erste große Highlight: Ein Abstecher zum und in den malerisch blauen Mutterberger See.
Anschließend wanderten wir über den Großen Trögler, die Sulzenauhütte und die Mairspitze zur Nürnberger Hütte, wo wir auch einen „Pausetag“ verbrachten. Das stets gut gelaunte Hüttenpersonal brachte uns leckeres (auch als „Extrawurst“ für uns veganes) Essen, sodass einige von uns gut gestärkt am etappenfreien Tag den Wilden Freiger bestiegen. Dieser ist der dritthöchste Gipfel des Tals und dieses Jahr das erste Mal eisfrei zu begehen.

Ganz entspannt schafften wir es dann am nächsten Tag über eine alte Zollhütte zur Bremer Hütte – inklusive der Stadtmusikanten. Langsam dämmerte allen, dass die Tour sich dem Ende neigte.

Schneller als erwartet wanderten wir als letztes über drei große Bergkämme zur Innsbrucker Hütte. Auf dem Weg machten wir einen kleinen Klettersteig und konnten bei grandiosem Blick übers Tal alle Stationen der Tour noch einmal mit dem Auge nachverfolgen.

An der Innsbrucker Hütte gab es nochmal einen schönen Bergsee und viele Klettersteige. Letztere mussten wir jedoch links liegen lassen, denn die Zeit für den Abstieg nach Neustift und die Heimreise war gekommen. Von den Erlebnissen und Ausblicken im Stubaital werden wir alle noch lange zehren.

-Johann

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Jugend – Mobiles Sichern in der Pfalz https://alpenverein-recklinghausen.de/jugend-mobiles-sichern-in-der-pfalz/ Fri, 22 Jun 2018 18:15:30 +0000 https://alpenverein-recklinghausen.de/WP/?p=2713 Vom 9. bis zum 13. Mai ging es für die Jugendleiter des JDAV Recklinghausen für eine Schulung in die schöne Pfalz. Dieses Jahr haben wir uns, unter Anleitung von Thomas Küpper, mit mobilen Zwischensicherungen, wie zum Beispiel Friends, Klemmkeile und Co. beschäftigt. Wir starteten am Donnerstag Vormittag mit einem kleinen theoretischen Einstieg. Leider folgte daraufhin ein hartnäckiger Regenschauer, welcher uns den Rest des Tages begleitete. Keine optimalen Bedingungen für die ersten Versuche mit einer neuen Sicherungsmethode.

Am nächsten Tag konnten wir dafür mit umso schöneren Wetter durchstarten und erklimmten langsam aber sicher Route für Route und haben ein immer besseres Gespür für die Absicherung bekommen. Selbstverständlich wurde die Kletterei mit einem Eintrag in das Gipfelbuch belohnt. Zwischendurch gab es natürlich weitere interessante Einführungen von Thomas, wie zum Beispiel das errichten eines Standplatzes oder der Bau eins Flaschenzuges. Außerdem stand uns Thomas permanent mit Rat und Tat zur Seite und war wie immer für jeden Spaß zu haben. Leider ging es am Sonntag eher nach Hause als ursprünglich geplant, da das Wetter uns wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Dies war aber sicherlich nicht unser letzter Besuch in der schönen Pfalz. Die JDAV bedankt sich ganz herzlich bei Thomas Küpper für die Organisation und Durchführung dieser Schulung und freut sich auf die kommenden Fahrten.

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Interne Fortbildung in Belgien https://alpenverein-recklinghausen.de/interne-fortbildung-in-belgien/ Mon, 29 May 2017 07:31:25 +0000 http://alpenverein-recklinghausen.de/WP/?p=1716 Diesmal machte sich unser Team aus erfahrenen Hasen, Jugendleitern und engagierten Mitgliedern für eine Fortbildung über das Mai-Wochenende auf nach Belgien.

Bei strahlend blauem Himmel konnten wir das gute Wetter am Fels perfekt ausnutzen. Jedoch nicht wie gewohnt beim individuellen Sportklettern, diesmal versuchten wir uns in Mehrseillängentouren – für Manche schon Routine, für Andere etwas ganz Neues. Trotz des unterschiedlichen Vorwissens konnte in den zwei Tagen jeder, dank der tatkräftigen Unterstützung von Thomas Küpper, Neues erlernen und auch altes Wissen überarbeiten.

Nach den Vorübungen ging es an die 70-Meter-Wand

So übten wir am ersten Tag die wichtigen Knoten und den gesamten Ablauf des Auf- und Abbaus. Erst nach dem wir alles mehrmals durchgespielt hatten, begaben wir uns an die 70-Meter-Wand. Ohne Schwierigkeiten kamen alle heil oben an, um die schöne Aussicht am Ende des Tages genießen zu können.

Jedoch wurde die Kletterrei danach nicht am Fels gelassen. Auch in der Hütte versuchte man sich an jedem herausragenden Stein in der Wand oder verschiedensten Balken. Das Bouldern einmal um den Tisch herum und unten durch ist nun schon fast eine Tradition. Weshalb sich wohl für alle ein sehr lehrreiches, fröhliches und spaßiges Wochenende ergab.

 

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Avalonia – Wir kommen! https://alpenverein-recklinghausen.de/avalonia-wir-kommen/ Sat, 27 May 2017 09:05:19 +0000 http://alpenverein-recklinghausen.de/WP/?p=1667

Gestern ging es für die Jugendgruppe ran an den Felsen in Herdecke. Bei Superwetter haben wir uns durch Avalonia gehangelt.

Auf den errichteten Steinterrassen konnten wir uns dank unserer neuen Crashpads sicher mit neuen Kletterprojekten beschäftigen. Avalonia ist auf jeden Fall eine Runde Bouldern wert.

Wir freuen uns auf weitere Besuche!

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Sommer, Sonne, Fels https://alpenverein-recklinghausen.de/sommer-sonne-fels/ Sat, 30 Apr 2016 22:00:00 +0000 http://alpenverein-recklinghausen.de/WP/?p=1649 Letztes Jahr an Ostern waren wir von der Jugendgruppe wieder unterwegs und diesmal hieß es: Sommer, Sonne, Fels in der Calanques von Marseille!

Mit den ersten Sonnenstrahlen des Donnerstagmorgen kamen wir in La Ciotat an und genossen am Strand unser erstes richtig französisches Frühstück, bestehend aus Baguette, Croissants und alten Käsebroten von der Fahrt. Anschließend ging es zum Campingplatz, der traumhaft schön am Meer in einem kleinen Pinienwald gelegen war, und mittags machten wir uns felshungrig auf in Richtung Marseille um die ersten Routen zu bezwingen.

Seillänge für Seillänge die nach Rosmarin duftende Wand hinauf

Nach der Warmkletterphase am Donnerstag ging es dann Freitag richtig zur Sache. Wir fuhren zur Cret Saint Michel in Morgiou, einer beeindruckend großen Wand mit mehrerern Mehrseillängenrouten verschiedener Schwierigkeitsstufen. Für einige von uns waren es die ersten Mehrseillängenrouten überhaupt und dementsprechend aufgeregt und erwartungsvoll waren wir alle. Seillänge für Seillänge kraxelten wir die nach Rosmarin duftende Wand hinauf und wurden mit einem herrlichen Ausblick über die für die Calanques typische Bucht belohnt. Nachdem wir uns abgeseilt hatten verschwand die Sonne bereits hinter den umliegenden Steinmassiven und wir beeilten uns zurück zum Auto und unter die wohlverdiente Dusche zu kommen. Der gesammelte Rosmarin wurde abends von uns experimentierfreudigem Jungvolk direkt im Kartoffelpürree versenkt.

Die folgenden Tage vergingen schnell mit täglich neuen Herausforderungen wie dem Einkaufen gehen in einem französischen Aldi, Kochen für acht ausgehungerte Kletterer auf nur zwei Herdplatten in einer Hütte von der Größe eines noblen begehbarem Kleiderschranks und das Überleben im rücksichtlosen und rasantem französischen Straßenverkehr.

Ein ganz neues Gefühl für den Fels

Auch klettertechnisch hatte der Urlaub natürlich einiges zu bieten! Obwohl die Hakenabstände anfangs vor allem für die von uns, die seltener draußen klettern, sehr gewöhnungsbedürftig waren, schafften wir es alle unsere Kletterleistung erheblich zu verbessern und ein ganz neues Gefühl für den Fels zu bekommen. Was am ersten Tag noch unmöglich schien, wurde nach einer Woche schon mutig im Vorstieg angegangen. Weder Sonnenbrände, noch Stürze oder Splitter konnten uns aufhalten.

Ein Highlight war die Besteigung des Le Bec, einer strahlend weißen 118 m hohen Kalksteinwand in Sormiou. Die Routen beginnen direkt am Wasser und führen teils senkrecht, teils überhängend und teils geneigt bis zum Gipfel, von wo aus man an drei Seiten das türkisblaue Mittelmeer überblickt. Traumhaft schön, wenn auch recht windig.

Nach dieser fels-und sonnenreichen Woche machten wir noch einen Abstecher in Elsass, aßen den obligatorischen Flammkuchen und fuhren erschöpft und glücklich mit sechzehn Baguettes als Wegzehrung zurück ins Ruhrgebiet.

Paula Neufeld

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